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Percentage Guru
Rechner

Notendurchschnitt berechnen

Noten (auch 2+ oder 3−) oder Punkte, mit oder ohne Gewichtung — mit Rechenweg.

Noten von 1 bis 6 (auch 2+ oder 3−) oder Punkte von 0 bis 15, getrennt durch Semikolon.

Wie stark jede Note zählt, in derselben Reihenfolge. Leer lassen: Jede Note zählt einfach.

Welche Noten haben Sie, und wie stark zählt jede davon?

z. B. 2; 3; 1; 2 mit 2; 2; 1; 1 → 2,17

Schnitt = Σ(Note × Gewicht) ÷ Σ Gewichte

Ihre Eingaben sendet und speichert der Rechner nie.

Notendurchschnitt berechnen: die Formel

Den Notendurchschnitt berechnen Sie, indem Sie alle Noten addieren und durch ihre Anzahl teilen. Bei 2, 3, 1, 2 und 3 sind das 11 ÷ 5 = 2,2. Zählen Noten unterschiedlich viel, wird jede Note mit ihrem Gewicht multipliziert; die Produkte werden addiert und durch die Summe der Gewichte geteilt: Schnitt = Σ(Note × Gewicht) ÷ Σ Gewichte.

In der Notenskala ist die kleinere Zahl die bessere: Ein Schnitt von 2,46 ist besser als 2,5, einer von 2,57 schlechter. Wer „2,5 oder besser“ braucht, braucht also 2,50 oder weniger.

Dieser Notenrechner rechnet bei jeder Eingabe neu und zeigt den vollständigen Rechenweg. Trennen Sie die Noten mit Semikolon; das Komma bleibt das Dezimalkomma (2,5). Bleibt das Feld „Gewichtung“ leer, zählt jede Note einfach.

Mit Gewichtung: schriftlich und mündlich

Viele Schulen gewichten schriftliche und mündliche Leistungen unterschiedlich, etwa 2 : 1 oder 60 : 40. Das ist keine bundesweite Regel, sondern eine Festlegung der Schule oder der Fachkonferenz. Gerechnet wird in zwei Schritten: erst der Schnitt jedes Bereichs, dann der gewichtete Schnitt der Bereiche.

Ein Verhältnis wie 2 : 1 gilt für die Bereiche, nicht für einzelne Noten. Im Feld „Gewichtung“ steht deshalb je Note ein Gewicht, in derselben Reihenfolge wie die Noten: für die Bereichsschnitte 2,5 und 1,5 also „2; 1“.

Ausprobieren: Schritt 1 (schriftlich), Schritt 2 (beide Bereiche gewichtet) oder alles in einem Schritt.

Schriftlich 2 und 3, Schnitt 2,5. Mündlich 2 und 1, Schnitt 1,5. Gewichtet 2 : 1: (2,5 × 2 + 1,5 × 1) ÷ 3 = 6,5 ÷ 3 = 2,1666…, also 2,17. Dasselbe in einem Schritt: jede schriftliche Note mit Gewicht 1, jede mündliche mit 0,5.

Tendenzen: 2+ und 2−

Für Tendenzen gibt es keine bundesweite Regel. Verbreitet sind drei Umrechnungen: ±0,25 (2+ = 1,75, 2− = 2,25), ±0,3 (2+ = 1,7, 2− = 2,3, wie bei Hochschulnoten) und Drittel (2+ ≈ 1,67, 2− ≈ 2,33, passend zum Punkteschlüssel der Oberstufe). Dieser Rechner liest 2+ und 2− als ±0,25 und sagt das bei jedem Ergebnis dazu. Rechnet Ihre Schule anders, geben Sie die Note als Dezimalzahl ein, etwa 1,7.

1+ zählt hier 0,75 und 6+ zählt 5,75; ein 6− gibt es nicht. Auf dem iPhone fehlen auf der Zifferntastatur Plus und Minus: Tippen Sie dort den Dezimalwert.

2+, 2+ und 3: mit ±0,25 ist der Schnitt 6,5 ÷ 3 = 2,17, mit ±0,3 sind es 6,4 ÷ 3 = 2,13, mit Dritteln (1,67) 6,34 ÷ 3 = 2,11. Die Konvention verschiebt die zweite Nachkommastelle, selten mehr.

Punkte 0–15 in Noten umrechnen

In der gymnasialen Oberstufe werden Leistungen in Punkten von 0 bis 15 angegeben. Die Umrechnung legt die Kultusministerkonferenz fest, in Ziffer 9.2 der Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung (Fassung vom 16.03.2023, geprüft am 1. Oktober 2026):

Umrechnung der Punkte in Noten nach Ziffer 9.2 der KMK-Vereinbarung
NotePunkte
1 (sehr gut)15, 14, 13
2 (gut)12, 11, 10
3 (befriedigend)9, 8, 7
4 (ausreichend)6, 5, 4
5 (mangelhaft)3, 2, 1
6 (ungenügend)0

Der Rechner erkennt Punkte, sobald eine 0 oder ein Wert über 6 dabei ist. Liegen alle Werte zwischen 1 und 6, kann es beides sein: Der Rechner liest sie als Schulnoten und nennt unter dem Ergebnis zusätzlich die Note, die sich als Punkte ergäbe. 4 bis 6 Punkte sind eine 4, 1 bis 3 Punkte eine 5: Aus 3, 2 und 3 Punkten (Schnitt 2,67) wird also keine 3, sondern eine 5.

Die oft genannte Formel Note = (17 − Punkte) ÷ 3 trifft die Mitte jeder Notenstufe (11 Punkte = 2,0), aber nicht die Ränder: 15 Punkte ergäben 0,67 und 0 Punkte 5,67. Maßgeblich ist der Schlüssel der KMK.

11, 13, 9 und 12 Punkte: 45 ÷ 4 = 11,25 Punkte. Kaufmännisch gerundet 11 Punkte, nach dem KMK-Schlüssel eine 2.

Wird gerundet?

Eine einheitliche Regel gibt es nicht. Manche Schulen runden kaufmännisch (ab ,5 auf, in der Notenskala also zur schlechteren Note), manche schneiden nach der ersten oder zweiten Nachkommastelle ab, und bei genau 2,5 entscheidet oft die Lehrkraft. Die Zeugnisnote legt die Lehrkraft fest: Der Schnitt ist ihre Grundlage, nicht immer das letzte Wort.

Der Rechner zeigt deshalb den genauen Wert und rundet kaufmännisch auf zwei Stellen (einstellbar unter „Rechenweg anzeigen“). Im Rechenweg steht der ungerundete Quotient, etwa 13 ÷ 6 = 2,166666…; wer abschneidet, liest dort 2,16 ab. Eine Grenze täuscht der Rechner nie vor: Der Schnitt aus 2,49 und 2,5 ist genau 2,495; auf zwei Stellen stünde dort 2,50, also scheinbar genau zwischen 2 und 3. Angezeigt wird 2,495.

Abiturdurchschnitt: warum dieser Rechner ihn nicht berechnet

Die Abiturnote ist kein Mittelwert von Noten. Sie ergibt sich aus der Gesamtpunktzahl der Qualifikationsphase und der Abiturprüfung, 300 bis 900 Punkte, nach einer Tabelle der KMK (Anlage 4 der Vereinbarung): 823 bis 900 Punkte sind 1,0, genau 300 Punkte 4,0. Welche Kurse zählen und wie, regelt jedes Land. Für einzelne Kurse oder Halbjahre in Punkten rechnet dieser Rechner den Durchschnitt genau; liegen alle Punkte zwischen 1 und 6, nennt er die Note für beide Lesarten. Die Abiturnote ersetzt das nicht.

FAQ

Wie berechnet man den Notendurchschnitt?

Alle Noten addieren und durch ihre Anzahl teilen: 2 + 3 + 1 + 2 + 3 = 11, geteilt durch 5 ergibt 2,2. Mit Gewichtung wird jede Note vorher mit ihrem Gewicht multipliziert und durch die Summe der Gewichte geteilt.

Wie berechne ich den Notendurchschnitt mit Gewichtung?

Jede Note mal ihr Gewicht, die Produkte addieren, durch die Summe der Gewichte teilen. Noten 2, 3, 1 und 2 mit den Gewichten 2, 2, 1 und 1: (4 + 6 + 1 + 2) ÷ 6 = 13 ÷ 6 = 2,17.

Wie rechnet man Punkte in Noten um?

Nach dem Schlüssel der KMK: 15 bis 13 Punkte sind eine 1, 12 bis 10 eine 2, 9 bis 7 eine 3, 6 bis 4 eine 4, 3 bis 1 eine 5 und 0 Punkte eine 6. Innerhalb einer Stufe steht die Punktzahl für die Tendenz: 15 = 1+, 14 = 1, 13 = 1−.

Wie berechnet man den Durchschnitt einer Klassenarbeit?

Aus dem Notenspiegel: jede Note mal die Zahl der Arbeiten mit dieser Note, addieren, durch die Gesamtzahl teilen. 3 × 1, 7 × 2, 8 × 3, 5 × 4 und 2 × 5 ergeben 71 ÷ 25 = 2,84. Im Rechner: Noten 1; 2; 3; 4; 5 und als Gewichtung die Anzahlen 3; 7; 8; 5; 2.

Wie viel ist eine 2+ oder 2−?

Das ist Konvention, keine feste Regel. Dieser Rechner zählt 2+ als 1,75 und 2− als 2,25; üblich sind auch 1,7 und 2,3. Rechnet Ihre Schule anders, geben Sie die Note als Dezimalzahl ein.

Wird der Notendurchschnitt auf- oder abgerundet?

Das regelt Ihre Schule. Kaufmännisch wird ab ,5 aufgerundet, in der Notenskala also zur schlechteren Note; bei genau x,5 entscheidet oft die Lehrkraft. Der Rechner zeigt den genauen Wert; im Rechenweg steht auch der ungerundete Quotient.

Gilt das auch für den Notendurchschnitt an der Uni?

Die Rechnung ist dieselbe; gewichtet wird meist mit den Leistungspunkten (ECTS): Noten eintragen, die Leistungspunkte als Gewichtung. Viele Prüfungsordnungen runden den Schnitt aber nicht, sondern schneiden nach der ersten Nachkommastelle ab (1,55 wird 1,5). Maßgeblich ist Ihre Prüfungsordnung.

Kann ich hier meinen Abiturdurchschnitt berechnen?

Nein. Die Abiturnote ergibt sich aus der Gesamtpunktzahl von 300 bis 900 und einer Tabelle der KMK, nicht aus einem Mittelwert, und die Länder regeln, welche Kurse zählen. Den Durchschnitt einzelner Kurse oder Halbjahre in Punkten rechnet der Rechner aber genau.

Ist ein kleinerer Notendurchschnitt besser?

Ja. In der Notenskala von 1 bis 6 ist die kleinere Zahl die bessere Note: 2,46 ist besser als 2,5. Verlangt eine Schule einen Schnitt von 2,5 oder besser, reicht also alles bis einschließlich 2,50. Bei Punkten in der Oberstufe ist es umgekehrt: Mehr Punkte sind besser.

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